1. Herren weiter in der Erfolgsspur
  
Montag, den 16. Januar 2012 um 14:01 Uhr

Die Herren 1 des KT sind zu Hause weiterhin ungeschlagen!

In einem spannenden Spiel setzte sich der KT gegen Mondorf II mit 3:1 durch und ist damit weiterhin Tabelledritter.
Dabei könnte man meinen dass sich die Jungs über Weihnachten zuviel von den Mädels abgeschaut haben. Nicht selten überquerte der Ball drei oder viermal das Netz. Damit kamen zwar die Zuschauer auf Ihre Kosten, doch den Trainerfuchs "Matze" Scherz regte es derart auf, dass seine  Zorneswolken in ungeahnte Höhen schossen. Noch Winnetou in Kroatien konnte die Nachricht entschlüsseln: Haut endlich drauf!!!
Vielleicht lag es aber auch am Trainingslager zu Jahresbeginn, wodurch bei vielen der Eindruck enstand, nicht feste schlagen zu müssen. (Man hatte gegen die Seniorentruppe von Dormagen einen rauschenden Sieg eingefahren...) Glücklicherweise hatte der KT in den entscheidenen Phasen der Sätze 1,3 und 4 den nötigen Armzug in Person von Ralle und Kai, so daß sich Mondorf schließlich geschlagen geben mußte.

Mit 8 Punkten Vorsprung auf die Relegation beginnt ab sofort die Beach Vorbereitung! Das sahen zumindest alle Teilnehmer der angeregten Diskussionsrunde im Klein Köln am frühen Sonntagmorgen so ...

Aktualisiert ( Montag, den 16. Januar 2012 um 14:02 Uhr )
 
Krisenparty erfolgreich - KT zurück in der Erfolgsspur
  
Montag, den 28. November 2011 um 17:36 Uhr

Nach dem Debakel vom letzten Spieltag wurde beim KT die Devise ausgegeben: 'Manchmal muss man einfach so viel feiern, dass man sich an nichts mehr erinnert!' Dies wurde erfolgreich umgesetzt und ein Großteil der KTler fuhr mit dem Selbstbewusstsein von gefühlten 3 Siegen in Folge (plus einer sehr verschwommenen Erinnerung) nach Euskirchen! Nach beherztem Einschlagen ging es dann auch schon zur Sache und schnell war allen klar: 'Das wird nicht einfach hier!' Gute Aufgaben des Gegners setzten die Annahme rund um Libero Herby gewaltig unter Druck, so dass die Mitte mit Stefan und Baschi nur selten ihr „Wämms den Ball irgendwo ins Feld“ - Spiel zeigen konnte. Auch über Außen und Diagonal ließen sich wenig direkte Punkte verbuchen, was einen Zuschauer zu der Frage veranlasste, warum man denn nicht mal den Möchtegern – 4er Herby angreifen lässt. Die Antwort von Interimscoach Christoph ist nicht genau dokumentiert. Man munkelt, dass es das übliche „weil der zum Einwerfen einer Postkarte schon ein Trampolin braucht“ war.

Moment mal,… Interimscoach? Was war mit Headcoach Matthias Scherz? Sollten sich etwa die Gerüchte bewahrheiten, dass dieser in Zukunft die Angriffsproblematik beim taumelnden Ex-Club (der übrigens gegen Gladbach ein ähnliches Debakel erlebte wie KT in Freudenberg) lösen soll? Hat es sich KT mit Scherz schon verscherzt? Er wurde auf jeden Fall seit Donnerstag nicht mehr gesehen, was in Anbetracht der frisch gefüllten Ouzo – Fässer von Stavros schon recht merkwürdig erscheint.

Zurück zum Spiel: KT kämpfte, Euskirchen hielt dagegen – ein klassischer Fall für einen ausgeglichenen Satz: 23 - 23. Und ein klassischer Fall für Energiespar – Ralle, der das ganze durch zwei „na gut Coach, dann spring ich halt mal aus und wummse den Ball longline rein“ – Bälle beendete: 1:0 für KT.

Der zweite Satz verlief zunächst analog zum ersten, ein ständiges hin und her. Allerdings erhöhte KT ein wenig die Eigenfehlerquote und sah sich gegen Ende des Satzes mit einem 5 – Punkte Rückstand konfrontiert. Nun war es Zeit für den Joker: Steller Peter wurde eine Ruhepause gegönnt, das Mobbelsche als Blockverstärkung aufs Feld gerollt und Hinterfeldangreifer Kai zum Steller befördert. Ziel der Taktik war:

1.     1. Aufschlag rein

2.     2. Block verstärken

3.     3. Rummsdibums den Rückstand aufholen

4.     4. Steller wieder einwechseln

5.     5. Mit frischen Wind das Spiel neu aufrollen und den Satz nach Hause bringen

Leider war Aufschläger Philipp ganz anderer Meinung und ließ das ganze bei Punkt eins scheitern – also sofortiger Rückwechsel.

Am Ende hieß es 25:20 für Euskirchen, 1:1.

Immerhin hinterließ Nils bei seiner 5 sekündigen Anwesenheit auf dem Feld einen so starken Eindruck, dass er im vierten Satz für Kaptain Ralle aufs Feld durfte.

In der Folge verhalfen ein Haufen Geschenke von Euskirchen KT zu einer derart komfortablen Führung, dass Diagonalspieler Kai zwischenzeitlich eine Trainingseinheit nachholte. Ihm war nämlich inzwischen aufgefallen, dass auf der gegenüberliegenden Seite ein alter Beachkollege Platz genommen hatte. Also eine kurze geheime Absprache mit dem Steller („Wenn ich auf 4, Du hoch raus, ich muss trainieren!“). Gesagt, getan und Kai haute von der 4 einen nach den anderen Diagonal am Block vorbei. Und drüben grub sich jemand immer tiefer und tiefer in den Hallenboden und baggerte einen nach dem anderen wieder hoch. Den Fans hats gefallen, aber das Spiel musste ja weiter gehen... Nils, der in der Zwischenzeit die komplette Abwehr durcheinander wirbelte, weil er offenbar noch in der Philosophie des Ex- Trainers gefangen war (der Abwehrspieler steht da richtig, wo der Ball hinkommt!) und damit auch Philipp ansteckte, wollte in Sachen Volleyball – Show nicht zurückstecken und entschloss sich, erst mal zusammen mit Kai die schöne komfortable Führung zu verbaggern! Aus einem 18:12 wurde ein 22:24.

JAWOLL! SHOWTIME!!!!

Rumms – Monsterblock 1 von Kai!

Rumms – Monsterblock 2 von Kai!

Rumms – Monsterblock 3 von Nils!

26:24 für KT. 2:1 Satzführung. Einziger Wehrmutstropfen war die Einwechslung des fehlerfrei agierenden Michael Kählers nach der Joker-Taktik (siehe Satz 2), die wiederum konsequent bei Punkt 1 (Aufschlag rüber) zerstört wurde.

Der vierte Satz startete mit einem ganzen Geschenkkorb von Euskirchen – 8:2 für KT. Das könnte es schon gewesen sein. Zumal auch noch die Annahme etwas stabilisiert wurde und Steller Peter, den mittlerweile seine 7 – Meilen Stiefel drückten, die er offensichtlich angezogen hatte, das Spiel jetzt eigentlich virtuos dirigierte. Aber gilt nicht bei KT das Prinzip: „Nur ein 5 Satz Spiel ist ein gutes Spiel?“ Man sah verwirrte Gesichter auf dem Feld – was tun. Sicherheitshalber wurden die nächsten 4 Angaben erst mal versäbelt – Euskirchen bedankte sich!

Dann nahm Kai (latent unterzuckert und daher nicht 5 – Satz – willig) sich ein Herz und kündigte bei Aufschlag Stefan ein As an. Ja, so läuft das mittlerweile bei KT – man reagiert auf eindeutige Ansagen! Stefan folgte, servierte ein As und man konnte sich wieder absetzen. Der mittlerweile auf genaue Annahmen angewiesene Peter klärte zudem jede aufkommende Druckphase durch gekonnten Einsatz von Baschi und Stefan über die Mitte oder über die mittlerweile genau justierten Aussen Nils und Philipp, oder wenn gar nichts anderes ging – halt eben selbst mit gekontem Ableger. Jetzt noch ein erneutiger 5 Sekundeneinsatz von Michael Kähler (die Aufschläger Nils und Philipp waren mit der Jokertaktik aber so was von überhaupt nicht einverstanden…) und das Ding war gegessen: 25 – 19 für KT.

 

So und nun noch ein Aufruf an die Fans:

Ja, ich verstehe, dass Ihr begeistert wart! Und es ist echt blöd, dass Ihr kein Trikot als Souvenir mitnehmen könnt.

ABER BEI MEINEM AUTO DIE SCHEIBE EINSCHLAGEN UND DEN SPIELBERICHTSBOGEN ZU KLAUEN IST SCHEISSE!

 
Premiere für die 1. Herren - Sieg in Euskirchen
  
Montag, den 28. November 2011 um 16:40 Uhr

Die 1. Herren hat es tatsächlich geschafft. Der erste Erfolg in der Stadt der Zuckerfabrik nach unzähligen Anläufen. Mit 3:1 wurde Euskirchen besiegt. Aber woran hat's gelegen?

Erklärungsversuche:
Es lag an der Motivation: Klar, nach ner 0:3 Klatsche in der Woche zuvor war so mancher Spieler angefressen und wollte es sich selbst vor allem "mal so richtig" zeigen. Na ja, aber reicht das?

Es lag am Aushilfstrainer Christoph: Auch das ist möglich. Mit gutem, ruhigen Coaching und den richtigen Strafen (Kiste Bier für Aufschlag bei Wechsel Zuspieler/Block oder Matchball verschlagen) wurden in entscheidenen Phasen richtige Akzente gesetzt. Auch sich selbst nicht einzuwechseln war aufgrund der Derbyvorkommnisse des vorangegangenen Tages wohl die richtige Entscheidung. Ergebnis: 2 Kisten für die Mannschaft ( Nils und Peter)

Es lag am guten Angriff: Hmm, das wäre dann doch zuviel des Lobes. Hart diagonal ging nix, weil die 1 Mann Abwehrkatze Gunther drüben alles bekommen hat. Als man dann merkte, dass man auch finger anschlagen kann gings wesentlich besser.
Es lag also an der Abwehr: Wenn man dabei gewesen wäre wüßte man dass dem nicht so war... (Die lange Diagonale da mit der Ecke gehört auch noch zum Feld) Trotzdem hat Herbie einige atemberaubende Abwehraktionen gezeigt.
Also nur am Block: Nee, dat wär zu einfach. Stefan und Baschi ham Ihre Sache zwar ganz ordentlich gemacht, aber die Blockakzente lagen schon eher auf außen. (Nils, Kai)
Jetzt aber, Peter hat vorne alle schwindelig gespielt: Teilweise trifft dies zu, wenn er die Chance mit einer guten Annahme bekam.
Okay, dann war alles nicht gut, aber warum wurde dann gewonnen? 
Einstimmig wurd nach dem Spiel beschlossen, dass es eher an den von Michael Rensing beschriebenen  körperlichen Vorraussetzungen gepaart mit den Anfeuerungsrufen der stimmgewaltigen Bank in entscheidenden Phasen lag.

 

 
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